Benefiz Konzert zugunsten der Kinderspitex Schweiz

Save the Date: 21.11.2026 – Gringel Appenzell

Organisiert der Kiwanis Club Appenzell zusammen mit apacella ein Benefizkonzert zugunsten der Kinderspitex Schweiz.

Informationen folgen....

https://www.apacella.ch/startseite.html

 

 

Fernüberwachung schwerkranker Kinder

Ein schwerkrankes Kind aus Appenzell war Anlass für den KC Appenzell, Anfang Mai 5000 Franken an die Kinderspitex Ostschweiz zu spenden. Damit unterstützt er ein innovatives Pilotprojekt, das Familien mit pflegebedürftigen Kindern in der häuslichen Betreuung entlastet. So auch für diese Appenzeller Familie.

Wer ein Kind hat, das rund um die Uhr überwacht werden muss, etwa wegen lebensbedrohlicher Atemaussetzer im Schlaf –, erlebt einen Alltag voller Unsicherheit und Schlafmangel. Die Belastung betrifft nicht nur die Eltern, sondern oft auch die Geschwister. Hier setzt das Projekt Fernüberwachung an: Entwickelt mit Ärzten, IT-Fachleuten und der OST Fachhochschule, ermöglicht eine Software die medizinische Überwachung in Echtzeit.

Zwei diplomierte Pflegefachpersonen wachen nachts in einer Überwachungszentrale in Horn über zehn bis zwölf Kinder gleichzeitig. Mithilfe von KI werden die Vitaldaten in drei Warnstufen eingeteilt. Bei Bedarf werden die Eltern geweckt und – im Notfall – live per Kamera durch die nötigen Schritte begleitet, bis professionelle Hilfe eintrifft. So können Eltern sicher und unterstützt handeln, ohne die Verantwortung alleine zu tragen.

Die psychische und physische Entlastung betroffener Eltern macht das Familienleben ein kleines bisschen normaler. Derzeit wird das System in getestet – bei Familien zu Hause und im Projekt «Hängematte» (Ferienplätze für pflegebedürftige Kinder). Ziel ist es, den Pilot landesweit auszurollen, wofür rund zwei Millionen Franken benötigt werden.

Der KC Appenzell hat sich entschieden, künftige Sozialaktionen diesem lebenswichtigen Projekt zu widmen. Alleine eine Monster Herausforderung, aber mit der Kiwanis Familie wäre es zu schaffen.

KF Ilonka-Christina Löhmer

Mehr Informationen | Spenden: secretary.kc.appenzell@gmail.com

Verwandlung eines Christbaums

Jedes Jahr aufs Neue schlägt der Kiwanis-Club Appenzell ein neues Kapitel im Buch der heimischen Traditionen auf, wenn er unter den Rathausbögen in Appenzell seine Schnitzstube für die Bechüe einrichtet. Am Samstag, 11. Januar 2025, war dies wieder der Fall.

Kaum ist Weihnachten herum, kann man hier und da schon einen traurig dreinschauenden Christbaum auf der Strasse antreffen. Am liebsten möchte man fragen: «Was ist dir denn passiert?» Aber der einst so heiss begehrte, stolze Baum, für Weihnachten festlich herausgeputzt, die Zweige in die Höhe gestreckt, ins rechte Licht am schönsten Platz in der warmen Stube gerückt, mit Kerzen und Geschenken bestückt, von erwartungsvollen Kinderaugen wundersam bestaunt und mit Liedern besungen, antwortet nicht. Zu sehr ist er in Gedanken über seine Zukunft versunken. Ängstlich wartet er auf sein neues Schicksal, lässt die Zweige hängen. Ihm schwant, dass es nichts Gutes verheisst, lieblos vor die Haustür verfrachtet worden zu sein.

Doch schon am nächsten Tag, dem Samstag nach dem Dreikönigstag, schnappt sich der Hausherr den traurigen Baum und verfrachtet ihn in sein Auto, setzt die zwei Kinder warm eingepackt auf die Rückbank und küsst seine Frau liebevoll zum Abschied. Auf dem Weg ins Dorf begegnet dem Hausherrn ein alter Freund, der Mitglied im Kiwanis-Club Appenzell ist und gemeinsam mit einem Kollegen weitere Christbäume abholt. Alle drei verabreden sich zu einem Punsch im Dorf Appenzell.

Kurze Zeit später staunt der Christbaum nicht schlecht, als er sich plötzlich unter den Rathausbögen wiederfindet – in geschäftigem Treiben und Herumwuseln von lauter Kindern in warmen, bunten Winterjacken, die teils lachend, teils hoch konzentriert sich ihrer Arbeit widmen. Die Appenzeller Pfadi Maurena ist gleich zu Beginn mit einer grossen Schar Mädchen und Buben eingefallen. Direkt fühlt sich der Baum pudelwohl, wenn er all die begeisterten Gesichter und leuchtenden Augen sieht. Augenblicklich vergisst der Baum seine Ängste und Sorgen, denn er hat die Gewissheit, dass er hier gut aufgehoben ist. Er spürt die Freude der Kinder, wie sie aus den verästelten Baumstämmen in einfacher Schnitzarbeit Kuhherden erstellen. Ihm wird bewusst, dass jede geschnitzte Bechue ein Unikat wird. Ein Spielzeug, das in Form einer Kuh, manche mit vier Beinen, manche mit Hörnern und gar Ohren, in ein Kinderzimmer Einzug hält – vielleicht sogar den Weg in eine ganze Herde findet. Der Christbaum ist glücklich, auch wenn an ihm herumgesägt und geschnitzt wird. Er weiss, dass ein neuer Besitzer viel Freude an ihm haben und sein neues Aussehen als Bechue schätzen wird. Als Kinderspielzeug wird ihm wieder jener hohe Stellenwert beigemessen, den er einst geschmückt in der warmen Stube zur Weihnachtszeit genossen hat.

Er sieht, wie die Präsidentin des Kiwanis-Clubs Appenzell von Mitgliedern gefertigte Unikate gegen eine Spende die Reise in die entlegensten Orte der Welt antreten lässt und hört zu, wie sich Kiwanis-Mitglieder aus den Kiwanis-Clubs Säntis und Werdenberg den Brauch der Bechüe erklären lassen. Auch hört er, dass Kiwanis eine weltweit agierende Organisation von Freiwilligen ist, die sich gemeinsam für das Wohl von Kindern und gesellschaftlich Benachteiligten einsetzen. Der Baum staunt nicht schlecht, als er erfährt, dass seine Existenz nicht nur zur Freude einer dekorierten Bechue taugt, sondern er auch einen kleinen Anteil daran hat, Kindern indirekt im Kanton und in der ganzen Welt Momente der Erhellung, Freude und Ausbildung zu verschaffen.

Was für ein Glück, dass die Appenzeller ihre Christbäume nicht einfach im Müll entsorgen …

TVO hat uns 2026 besucht und hier ist der Beitrag: «Beechüeh»: Herzige Christbaum-Tradition aus Appenzell | TVO Online

Beschäftigungsprogramm mit Jugendlichen aus der Ukraine

Mit viel Engagement waren zwölf jugendliche Asylanten beim Zopfbacken dabei. Mit Interesse haben die Teilnehmenden den Instruktionen von Alfred Sutter, Böhli, zugehört. Anschliessend haben alle einen eigenen Zopf geformt und gebacken für den nächsten Morgentisch. Der Anlass wurde in grosszügigerweise von der Bäckerei Böhli gesponsert. Beim zweiten Anlass ging es zum Kletterpark im Jakobsbad, wo die Jugendlichen ihre individuellen Kletterkünste testen konnten. Der letzte Anlass führte in die Schaukäserei Stein. Unter fachkundiger Anleitung ging es dort darum, das eigene Fondue selbst herzustellen.

Das Ziel des Clubs war es, den in Appenzell wohnenden UMAS Gelegenheiten zu bieten, ausserhalb ihres Tagesprogramms im Asylantenheim einheimische Lebensmittel und Gerichte kennen- und selbst herstellen zu lernen, sowie lokale Sport- und Vergnügungsanlagen besuchen zu können. Allen Sponsoren und Helfern sei an dieser Stelle recht herzlich gedankt.

Gemeinsam für die Kleinen

Am Samstag, 16. November 2024, hat beim Chinderhort Appenzell ein Fronarbeitseinsatz stattgefunden. Mehr als 20 engagierte Helferinnen und Helfer packten unter der Federführung des Kiwanis Club Appenzell tatkräftig mit an, um die Umgebungen der beiden Chinderhort-Standorte aufzuwerten.

Der Chinderhort Appenzell setzt sich seit 22 Jahren für die ganz Kleinen ein. Der Verein lebt vor allem von den Mitgliederbeiträgen und den Einnahmen aus dem Hortbetrieb. Weil die geltenden Tarife nicht kostendeckend sind, sind Unterstützungen aller Art sehr willkommen. Aus diesem Anlass ist am Samstag, 16. November 2024, ein breit angelegter Frondiensttag durchgeführt worden.

Der Kiwanis Club Appenzell stellte mehr als zehn Mitglieder als freiwillige Helfer zur Verfügung. Ausserdem mitgeholfen haben eine Vertretung von «Tosam Gartenbau», Angestellte des Chinderhorts sowie Vorstandsmitglieder. Sie arbeiteten Hand in Hand an verschiedenen Projekten, um den Kindern eine einladende und sichere Umgebung zu schaffen. Besondere Anerkennung gilt Hans Büchler und Beni Gmünder vom Kiwanis Club, welche die Aktion mit viel Engagement und Weitsicht koordiniert haben.

Kulinarische Stärkung und Dankbarkeit

Nach den anstrengenden Stunden gab es für die fleissigen Helfer eine wohlverdiente Stärkung. Die Brauerei Locher lieferte Bier und die Metzgerei Fässler, «de Chitzele», sorgte mit einer wärmenden Suppe für das leibliche Wohl – beides verdankenswert gesponsert. Der Chinderhort bedankt sich herzlich bei allen für ihren Einsatz – ein besonderes Dankeschön geht an den Kiwanis Club Appenzell. Dieser Samstag hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel durch Zusammenhalt und Engagement erreicht werden kann – zur Freude der kleinsten Mitglieder unserer Gemeinschaft.

 

Kiwanis Appenzell unterstütz die Kita Mühleggli mit einem Entdeckertisch

Die Kita Mühleggli erhielt umgehend eine positive Antwort auf ihre Anfrage nach einem Entdeckertisch mit Zubehör. Die Kiwanis Organisation Appenzell, erklärte sich gerne bereit, die Kita zu unterstützen. An einem schönen Sommerabend wurde der Spieltisch von Mitgliedern der Kiwanis in Gonten aufgebaut, und die Kinder können sich nun an ihrem neuen Spielgerät erfreuen. Henrik Tenchio, der Präsident von Kiwanis Appenzell, übergab symbolisch den Schraubenschlüssel der Montage an Myriam Sutter, die Geschäftsleiterin der Kita Mühleggli.

Kiwanis ist eine international tätige Freiwilligenorganisation, die sich mit Hingabe und Engagement für Kinder und die Gemeinschaft einsetzt. Vor allem in der Region engagiert sich Kiwanis Appenzell intensiv für verschiedene Projekte.